Das Salzhaus – Lubań ( Lauban )

,,Das Salzhaus’’ auch ,,Getreidehaus‘’ genannt ist im westlichen Teil der Altstadt am Platz Strażacki platziert. Es ist eins der wenigsten so gut erhaltenen Objekte, die in der Stadt zum Lagerungszweck erbaut wurden. Es wurde aus Fonds des örtlichen Stadtrates in den Jahren 1537-1539 gebaut und zum Zweck der Lagerung der Importprodukte, hauptsächlich Getreide und Salz bestimmt. Es wurde zwischen den Stadtschutzmauern (Innenmauer und Außenmauer) errichtet, daher kommt seine massive Konstruktion, vermutlich einst an den Verteidigungszweck angepasst. Die östliche Außenwand wurde mit Nutzung der Innenmauer errichtet, die bis zum 2 Stockwerk reicht. Ende des XVIII Jahrhunderts wurde das Gebäude erhöht.
Die Rolle des Lagers erfüllte das Gebäude bis zum XIX Jahrhundert, als es dann in ihm ein Stadtgefängnis eingerichtet wurde. Zu einer späteren Zeit verpachtet die Stadt obere Räume den Kaufleuten für Lager. Zur Zeit besetzt das Erdgeschoss und das Stockwerk die Einheit der Staatlichen Feuerwehr als ein Ausrüstungslager für Feuerwehrgeräte. Der Rest des Objektes ist unbewirtschaftet, weil die Biegung und Beschädigung der Deckenbalken eine sichere Nutzung der Fläche unmöglich macht.
Das Objekt ist auf dem Grundriss eines Rechtecks mit der Fläche ca. 622 m2 errichtet, dessen längere Seite 33,82 m und die kürzere 18,40 m beträgt, mit Rauminhalt fast 10 000 m3. Seine Fundamente sind bis 5 m tief. Das Gebäude wurde aus Basaltgesteinen gebaut ist nicht unterkellert, besteht aus 4 Geschossen und einem Dachboden.

Alle Holzdecken sind aus Brettern mit der Stärke 3,5 cm und mit der Breite bis 44cm gefertigt. Die Fenster und Türen sind mit Ziegelsteinen verblendet und mit Quadersteinen gewölbt. Im südlichen Teil des Gebäudes ist ein Treppenhaus, das aus Einlaufleitern mit Handläufen besteht. Das Satteldach, aus Holz, Kehlbalkentyp, mit Querstreben und Längsstreben ist mit Dachziegeln bedeckt. Auf dem verputzten Obergesimsstreifen von der südlichen Seite erhielt sich eine schwach lesbare Schrift mit dem Datum 1539.

Die Gesamtheit ist geschlossen und einfach mit kleinen Fensteröffnungen. Für den senkrechten Warentransport diente der Lift, von dem bis heute ein Schacht zurückgeblieben ist, der heutzutage von den Feuerwehrleuten zum Trocknen der Feuerwehrschläuche benutzt wird. Das Objekt hat keinen besonderen architektonischen Wert, ist aber ein historisches Dokument der Epoche.

Bearbeitet von: Ivo Łaborewicz
Übersetzung: Jerzy Kuśnierz

www.luban.pl/luban/zabytki.php
www.polskaniezwykla.pl/attraction/-728483648.id

Źródła i literatura:
Waldemar Bena, Lubań wczoraj i dziś, Lubań 2005
Wojewódzki Urząd Ochrony Zabytków we Wrocławiu - Delegatura w Jeleniej Górze – archiwum.

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